Das von der Europäischen Union geförderte Forschungsprojekt OLAMUR will Makroalgen und Muscheln in Windparks anbauen.
Das Hauptziel von OLAMUR besteht darin, MU-LTA-bezogene Schlüsselsektoren zusammenzubringen, um nachhaltige kommerzielle Lösungen sowohl für die Nord- als auch für die Ostsee aufzuzeigen. Diese beiden Meere stehen für hohe bzw. niedrige Salzgehalte. An dem Projekt sind insgesamt 25 Partner aus der EU-Industrie und verschiedenen Forschungsorganisationen beteiligt. Das Norwegische Institut für Meeresforschung (IMR) leitet das Projekt, das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) betreut alle Fallstudien.
Die Projektpartner werden drei Pilotstandorte errichten, an denen Algen und Miesmuscheln in Windparks oder in der Nähe einer Forellenzuchtanlage angebaut werden. Die Pilotstandorte werden vor der deutschen Insel Helgoland, in der Ostsee bei Kriegers Flak an der Ostküste Dänemarks und vor der Küste Estlands in der Nähe des Hafens von Veere realisiert.



