Umweltressort fördert außerschulische Lernorte für Kinder und Jugendliche.
Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft stellt für die Förderperiode 2027 bis 2029 Finanzmittel für gemeinnützige Projekte der Umwelt- und Klimabildung für Kinder und Jugendliche im Land Bremen bereit. Angesprochen sind insbesondere Vereine und Verbände, die sich bis zum 22. Mai 2026 bewerben können. Gefördert werden außerschulische Lernorte in Bremen und Bremerhaven, die praxisnahe und leicht zugängliche Angebote für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen umsetzen. Zu vergeben sind in den kommenden drei Jahren jeweils 174.000 Euro pro Standort.
Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: "Gerade junge Menschen wollen sich einbringen und verstehen, wie sie ihre Umwelt mitgestalten können. Dafür brauchen sie Orte, an denen sie Dinge ausprobieren, erleben und gemeinsam aktiv werden können."
Ziel der Förderung ist es, Kindern und Jugendlichen die aktive Teilhabe an praktischen Angeboten der Nachhaltigkeitsbildung in ihrem direkten Lebensumfeld zu ermöglichen. Gefördert werden zum Beispiel offene Veranstaltungen im Stadtteil, außerschulische Angebote für Schulklassen und Kindergartengruppen sowie weitere Bildungsformate.
Umfang und Schwerpunkte der Förderung
Insgesamt können zwölf Einrichtungen im Land Bremen gefördert werden – zehn in der Stadt Bremen und zwei in Bremerhaven. Jeder Lernort erhält über einen Zeitraum von drei Jahren jährlich 58.000 Euro. Damit können insbesondere Personalstellen im Umfang von bis zu 30 Wochenstunden sowie anteilige projektbezogene Sach- und Gemeinkosten finanziert werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gewässerschutzbildung: Zwei der geförderten Einrichtungen in der Stadt Bremen können Angebote umsetzen, die das umweltbewusste Erleben und Erforschen von Fließ- und Stillgewässern sowie den Schutz dieser sensiblen Ökosysteme in den Mittelpunkt stellen.
Die Förderung startet im Januar 2027 und läuft bis Ende 2029. Insgesamt steht für die dreijährige Förderperiode ein Budget von rund 2,44 Millionen Euro zur Verfügung. Über die Förderung entscheidet die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft auf Basis fachlicher Empfehlungen von Vergaberäten in Bremen und Bremerhaven. Diese sind mit Expertinnen und Experten der Umweltbildung besetzt und werden von der Koordinierungsstelle beim Förderverein Umwelt Bildung Bremen e.V. organisiert.
"Vor dem Hintergrund von Klimawandel und weiteren vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen ist diese Unterstützung essenziell und wir sind froh, dass Bremen das erreichte Förderniveau halten kann", ergänzt Sabine Schweitzer, Leiterin der Koordinierungsstelle beim Förderverein Umwelt Bildung Bremen e.V.
Die Koordinierungsstelle unterstützt und berät Interessierte – insbesondere antragsstellende Vereine und Träger – bei der Antragstellung, begleitet die geförderten Einrichtungen fachlich und bietet Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, zur Qualifizierung und zu gemeinsamen Aktivitäten der Öffentlichkeitsarbeit.
Weitere Informationen und Bewerbung
Weitere Informationen, Ausschreibungsunterlagen und Hinweise zur Bewerbung sind auf der Website der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft zu finden: umwelt.bremen.de sowie unter www.umweltbildung-bremen.de/foerderung.html
Kontakt bei der Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen e.V.
Mirja Bauer, Koordinierungsstelle Umwelt Bildung Bremen beim Förderverein Umwelt Bildung Bremen e. V.,
Tel.: (0421) 70 70 108,
mirja.bauer@umweltbildung-bremen.de
Ansprechpartnerin für die Medien:
Ina Schulze, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft,
Tel.: (0421) 361-96 269,
ina.schulze@umwelt.bremen.de



